GEO-DVD007 - Landschaftszonen
 
Der Mensch verändert die Landschaften

Aufgabe 12

Lies den Text und trage die oben stehenden Wörter richtig in die Lücken ein!
   anthropogene Landschaften      Böden      Bevölkerungswachstum      Erdbeben      Erosion      Fauna      Laubwälder Mitteleuropas      Nachhaltigkeit      Nahrung      Relief      Ressourcen      Sedimentation      Streuobstwiesen      Vulkanismus   
Die Erde und somit auch ihre Landschaften unterliegen einem ständigen Wandel. Dieser vollzieht sich großräumig oft in langen, manchmal aber auch kurzen Zeiträumen. Die Vorgänge im Erdinneren sind vor allem für die großräumigen Veränderungen verantwortlich. Endogene Kräfte wie oder geben den Landschaften ihre Gestalt. Diese Kräfte werden durch Plattenbewegungen verursacht. Weitere gestaltbildende Kräfte sind exogene Kräfte. Hierunter fallen Verwitterungsprozesse (physikalische und chemische Verwitterung), (durch Wasser und Wind) sowie die Akkumulation bzw. .
Neben diesen Prozessen gibt es noch den Menschen, der schon seit Jahrtausenden zur Existenzsicherung in die Gestalt der Landschaften eingegriffen hat. Die Eingriffe des Menschen haben dabei stets vielfältige Auswirkungen auf das Klima, die Landschaftsgestalt (), die und den Wasserhaushalt. Dies hat immer auch Auswirkungen auf die Flora und . Landschaften, die durch menschliches Handeln stark verändert wurden (z.B. ) oder erst entstanden sind (z.B. ), bezeichnet man daher als .
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich jedoch die Veränderung und Gefährdung der Landschaftszonen stark beschleunigt. Eine Ursache ist das starke der Erdbevölkerung und der damit sprunghaft ansteigende Bedarf an , Wohnraum, Nutzflächen und natürlichen . Durch die Globalisierung und die Zunahme des weltweiten Handels hat sich der Ressourcenverbrauch der Menschen zusätzlich verstärkt.
Eine Lösung des Problems könnte das Prinzip der sein. Dies bedeutet, dass der Mensch so handelt und wirtschaftet, dass langfristig der Naturraum bestehen bleiben kann und die Lebensmöglichkeiten für nachfolgende Generationen erhalten werden. Dies beinhaltet auch, dass unsere Ressourcen sparsam genutzt werden und der Mensch seine Eingriffe in die Natur nicht auf kurzfristige Ausbeutung ausrichtet. So bedeutet beispielsweise Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft, dass nicht mehr Holz aus einem Wald entnommen wird, als auch wieder nachwächst.