GEO-DVD006 - Bodenkunde
 
Aufbau des Bodens (3)

Aufgabe 5

Lies den Text und trage die oben stehenden Wörter richtig in die Lücken ein!
   A-Horizont      Ausgangsgestein      B-Horizont      Bodenbildung      Bodengefüge      Bodenhorizonte      Bodenorganismen      Bodenprofil      C-Horizont      Filter      Frostsprengung      Gesteinsboden      Humus      Lebensgrundlage      Mineralboden      Nutzpflanzen      Pedosphäre   
Der Boden ist die Fläche, auf der wir leben. Er ist unsere natürliche . Auf ihm wachsen unsere , er ist der des Wassers, das wir trinken und er ist Lebensraum für verschiedene Lebewesen. Dennoch „verunglimpfen“ wir dieses Stück Natur als „Dreck“, weil viele Menschen nicht viel über Boden wissen.
Boden wird der Bereich der Erde genannt, der unter dem Einfluss des Wassers, der Luft, der Lebewesen und der Gesteinshülle der Erde steht. Dieser Bereich wird zusammengefasst (Pédon = Boden) genannt.
Abhängig von der Lage können Böden wenige Zentimeter bis mehrere Meter mächtig sein. Die Verteilung der festen Bestandteile im Boden bezeichnet man als . Es wird z.B. geprägt von der Bodenart, der Art und Stärke der Zusammenlagerung von Mineralen oder den .
Um die Merkmale eines Bodens zu erkennen, ist es nützlich, diesen von der Oberfläche bis zum Ausgangsgestein zu betrachten. Solch ein besteht aus einer Abfolge annähernd horizontal angeordneter Bereiche, die als bezeichnet werden. Sie sind während der entstanden und können unterschiedlich mächtig sein. Die einzelnen Horizonte sind gut durch ihre unterschiedliche Färbung zu unterscheiden.
Auf der Oberfläche liegen abgestorbene Tier- und Pflanzenreste, dicht gefolgt von einer feinen Auflageschicht, dem . Er weist einen intensiven Geruch auf. Hier lagern Nährstoffe, die die Pflanzen ernähren. Dann folgt der oder . Er kann aus Sand, Schluff, Ton oder Lehm bestehen. In dieser Schicht sind viele Minerale enthalten. Die nächste Schicht wird als oder bezeichnet. Er ist oft mittelbraun bis grau-braun gefärbt und besteht aus Kies oder größeren Steinen. Pflanzen treiben ihre Wurzeln noch in diese Tiefen, da hier Wasser und Minerale zur Verfügung stehen.
Die letzte Schicht ist der oder das . Er verwittert unterirdisch z.B. durch . Diese Verwitterung setzt Minerale frei, die nach oben aufsteigen.